Praxis Dr. Weith & Dr. Wittwer

Unsere Therapien und Leistungen

Praxis Dr. Weith und Dr. Wittwer

Therapiemethoden in unserer Praxis

Aderlass

Was ist ein Aderlass?

Der Aderlass nach Hildegard von Bingen ist ein spezielles, entgiftendes Verfahren und wurde durch die Seherin und Heilerin Hildegard von Bingen (1098 – 1179) in Büchern beschrieben.

Es handelt sich dabei um ein bluthygienisches Verfahren zur Entgiftung, Immunstimulierung und Regulierung der Körperfunktionen. Bei diesem Aderlass wird nur das unreine (schlackenreiche) Blut entzogen. Das reine Blut bleibt dem Körper erhalten.

Damit all dies auch erreicht werden kann, gab Hildegard ganz genaue Kriterien zur richtigen Durchführung des Aderlasses bekannt. Danach eignen sich nur die ersten sechs Tage nach Vollmond für diese Therapie.

Wie läuft ein Aderlass ab?

Je nach Erkrankung werden 80 – 200 ml Blut entnommen. Zur Vor- und Nachbereitung des Aderlasses müssen eine Besonderheiten in Bezug auf die Ernährung die körperliche Belastung eingehalten werden.

Bei welchen Erkrankungen ist ein Aderlass hilfreich?

Der Hildegard-Aderlass erzielt eine sanfte, aber tiefgreifende Umstimmung. Er eignet sich als therapeutische Maßnahme

  • bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises und Gicht
  • bei Durchblutungsstörungen
  • bei Hauterkrankungen (Akne, Neurodermitis)
  • bei hohem Blutdruck
  • bei Fettstoffwechselstörung (zu hohes Cholesterin und andere Blutfette)
  • bei Eisenüberladung und erhöhtem Hämoglobin im Blut
  • zur Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganfällen
  • bei klimakterischen Beschwerden
  • bei Schilddrüsenerkrankungen
  • nach allen Operationen, Narkosen und Kontrastmitteluntersuchungen
  • und vielen anderen Krankheitszuständen

Bei Schwangeren, Kindern und Jugendlichen, bei sehr alten Menschen sowie bei bestehender Blutarmut wird kein Aderlass vorgenommen.

Wie oft sollte ein Aderlass durchführt werden?

Das hängt von der Erkrankung ab und dem Schlackengehalt des entnommenen Blutes ab. Bei manchen Krankheitszuständen ist ein jährlicher Abstand ausreichend, in besonderen Fällen wird der Aderlass alle zwei bis vier Monate durchgeführt.

Ausleitungsverfahren

Bioresonanzmethode

Was ist Bioresonanz?

Die Bioresonanzmethode kann sowohl im Rahmen der Diagnosestellung als auch als Therapie (BRT) angewendet werden. Die Methode wurde in den 1920iger Jahren entwickelt. Der Begriff leitet sich von Bio = „natürlich“ und Resonanz = „Mitschwingen“ ab.

Sie ist ein ganzheitliches Regulationsverfahren, bei dem man sich Frequenzen bzw. Schwingungsmuster zu Nutze macht. Unser Körper, ja jede Zelle im Körper, besitzt ein eigenes Schwingungsmuster. Schwingungsmuster gesunder Zellen unterscheiden sich vom Schwingungsmuster kranker Zellen. Dadurch ist es möglich, Krankheitsherde aufzuspüren. Im Rahmen der BRT werden dem Körper bestimmte Frequenzen zugeführt, wodurch die Eigenregulation des Körpers angestoßen wird. Resonanz tritt dann ein, wenn gleiche Schwingungsfähigkeiten aufeinandertreffen, wenn also fehlerhafte Schwingungsmuster reguliert wurden.

Bei welchen Erkrankungen kann man die Bioresonanzmethode anwenden?

Nachdem jede Erkrankung die Schwingungs-eigenschaften der Zellen beeinflusst, kann die BRT praktisch bei jeder Erkrankung eingesetzt werden. Es gibt aber besonders geeignete Krankheitsbilder, bei denen sich die BRT immer wieder bewährt hat:

  • Allergien, z.B. Nahrungsmittel, Pollen, etc
  • Hauterkrankungen, z.B. Neurodermitis, Akne, etc
  • Infektanfälligkeit, z.B. wiederkehrende Nasennebenhöhlenentzündungen, Blasenentzündungen, etc
  • wiederkehrende oder chronische Schmerzen, z.B. Migräne, Fibromyalgie, etc
  • Probleme nach häufigen Medikamenteneinnahmen, z.B. Antibiotika, Schmerzmittel, etc
  • Probleme nach Operationen, z.B. im Narbenbereich oder zurückbleibende Erschöpfungen
  • Unterstützung von Ausleitungsverfahren, z.B. Schwermetalle (Amalgam), etc
  • Verdauungsstörungen, z.B. Durchfälle

Gibt es Nebenwirkungen?

Es gibt keine Nebenwirkungen. Aus diesem Grund ist die Therapie gerade auch für Kinder geeignet.

Wie läuft eine Bioresonanztherapie ab?

Die Schwingungsenergie des Patienten wird über eine Elektrode von der Haut des Patienten abgeleitet. Diese Information wird dem Bioresonanzgerät zugeleitet, die krankhaften Schwingungen werden elektronisch invertiert, d.h. durch eine elektronische

Spiegelschaltung in ihr exaktes Spiegelbild umgewandelt. Nach dem allgemein gültigen physikalischen Gesetz kommt es bei Gegenüberstellung einer Welle mit ihrem exakten Spiegelbild zur Auslöschung einer Welle. Über diesen Mechanismus werden krankhafte Schwingungsmuster vermindert und bestenfalls „gelöscht“.

Wie häufig muss die BRT angewandt werden?

Die BRT kann bei akuten Erkrankungen kurzzeitig eingesetzt werden (z.B. akute Pollenentlastung) oder bei chronischen Beschwerden. Akute Erkrankungen werden durchschnittlich drei bis fünf Mal behandelt, chronische entsprechend öfter. Bei ausgeprägten Nahrungsmittelallergien kann eine Behandlungsdauer von mehreren Wochen notwendig werden. Eine Behandlungseinheit dauert je nach Behandlungsanlass 15 – 45 min. Sie kann mehrfach in der Woche Anwendung finden, es sollte jedoch immer ein Tag Pause dazwischenliegen.

Darmsanierung

Was ist eine Darmsanierung?

Unter einer Darmsanierung versteht man die Wiederherstellung einer gesunden Darmflora. Im menschlichen befinden sich ca. 1 kg Bakterien, die uns bei der Aufspaltung der Nahrungsmittel helfen, aber insbesondere auch eine Schlüsselposition für die Vermittlung einer effektiven Immunreaktion spielen. Ist die Darmflora gestört, können Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Darmerkrankungen mit Durchfällen, Gewichtsprobleme, Infektanfälligkeit und vieles mehr resultieren.

Wann ist eine Darmsanierung nötig?

Nach einer oder mehreren antibiotischen Therapien, bei chronischen Vergiftungen, starken Medikamenten wie z.B. Zytostatika, Fehl- oder Mangelernährung sowie bei oder nach Magen-Darm-Entzündungen oder -Infektionen treten Störungen der Darmflora auf. Die Darmflora ist für ein intaktes und funktionierendes Immunsystem von zentraler Bedeutung. Insbesondere bei Hauterkrankungen muss immer die Darmflora saniert werden.

Wie läuft eine Darmsanierung ab?

Vor einer Darmsanierung sollte eine ausführliche Stuhluntersuchung erfolgen. Je nach Ergebnis müssen bestimmte sogenannte Probiotika eingenommen werden, darunter versteht man im Darm ansässige Bakterienkulturen. Eine Darmsanierung kann selbständig zu Hause durchgeführt werden. Die probiotischen Kulturen werden täglich eingenommen, manchmal ist im Vorfeld eine Pilzbehandlung erforderlich. Eine Darmsanierung dauert 4 – 6 Wochen.

Eigenbluttherapie

Was ist eine Eigenblut-Therapie?

Bei einer Eigenbluttherapie wird Blut aus der Vene oder aus einem Kapillargefäß (aus der Fingerkuppe) entnommen und dem Körper wieder zugeführt. Dies kann in Form von Tropfen in aufsteigender Potenzierung oder in Form von Spritzen in ansteigender Konzentration durchgeführt werden. Das Blut kann unverändert zurückgegeben werden oder mit einem homöopathischen Arzneimittel versetzt werden. Dieses Verfahren ist völlig ungefährlich.

Bei welchen Erkrankungen hilft eine Eigenblut-Therapie?

  • Hauterkrankungen (Ekzeme, Neurodermitits, etc)
  • Allergien, Heuschnupfen, Asthma
  • Infektanfälligkeit
  • begleitend bei Ausleitungsverfahren, etc.

Wie häufig muss eine Eigenblut-Therapie verabreicht werden?

Das hängt vom Krankheitsbild und von der Schwere der Symptome ab. Spritzen werden in der Regel einmal pro Woche verabreicht (ca. 4 – 5 mal), die Tropfen werden täglich eingenommen.

Ist eine Eigenblut-Therapie gefährlich?

Die Eigenbluttherapie ist völlig harmlos. Wird sie in Verbindung mit homöopathischen Arzneimitteln gemacht, kann es lediglich möglicherweise zu einer sogenannten Erstreaktion kommen, die aber ungefährlich ist.

Infusions- und Injektionstherapie

Je nach Beschwerdebild und zugrundeliegender Erkrankung führen wir in unserer Praxis Infusionen und Injektionen durch, z.B.

  • hochdosiertes Vitamin C und andere Vitaminen
  • Mineralstoffe (z.B. Selen, Zink)
  • Gingko
  • Johanniskraut
  • Infusiontherapie nach Landenberger
  • u.a.

Klassische Homöopathie

Was versteht man unter „klassischer Homöopathie?

Die Klassische Homöopathie stellt eine gezielte Arzneibehandlung dar, bei der große Sorgfalt darauf verwendet wird, für das individuelle Krankheitsgeschehen das genau passende Arzneimittel zu finden. Sie stellt eine eigenständige, in sich geschlossene Heilmethode dar, bei der nach feststehenden Regeln Arzneimittel zur Behandlung von Krankheiten angewendet werden.

Der Begriff Homöopathie leitet sich von den altgriechischen Wörtern „homoios“ = ähnlich und „pathos“ = Leiden ab. In dieser Bezeichnung ist das Grundprinzip der homöopathischen Behandlung ausgedrückt: „Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden“ (similia similibus curentur). Diese gesetzmäßige Anwendung von Arzneien nach dem Ähnlichkeitsprinzip wurde vom deutschen Arzt Dr. Samuel Hahnemann (1755 – 1843) entdeckt und formuliert. Dieses Prinzip fand seither in einer überwältigenden Zahl von Heilungen seine Bestätigung, weshalb die Homöopathie trotz erbitterter Widerstände überdauert.

Für die Arzneimittelwahl werden in der Homöopathie die Symptome der Arzneimittel verwendet, die durch Arzneimittelprüfung am Gesunden, durch die Toxikologie und durch klinische Beobachtung gefunden wurden und die in der homöopathischen Literatur veröffentlicht sind. Verordnet wird aufgrund der Beobachtung, dass Substanzen, die beim gesunden Menschen bestimmte Krankheitsbilder hervorrufen, ähnliche Krankheitsbilder an kranken Menschen heilen können.

Dem Patienten wird die am besten passende Arznei in individueller Dosierung gegeben.

Ziel homöopathischer Behandlung ist nicht nur das Verschwinden von Symptomen, sondern vor allem die vollständige und dauerhafte Genesung des Menschen. Dies geschieht durch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte, durch die Stimulation des Immunsystems und die Verbesserung des energetischen Niveaus.

Ozon-Sauerstoff-Therapie

Was ist eine Ozon-Sauerstoff-Therapie?

Ozon ist aktivierter, energiereicher Sauerstoff (O3). Zur Therapie wird das Ozon-Sauerstoff-Gemisch mit Hilfe eines Geräts aus medizinischem Sauerstoff hergestellt.

Wie wirkt Ozon im menschlichen Körper?

Die Ozon-Sauerstoff-Therapie ist eine etablierte Methode. Viele Studien haben die Wirksamkeit der Ozon-Sauerstoff-Therapie belegt.
Ozon wirkt als sogenannter „Radikalfänger“ im menschlichen Körper und aktiviert die körpereigenen Antioxidantien. Radikale entstehen verstärkt bei Entzündungen im Körper und schädigen die Zellen. Ozon wirkt durch seine Eigenschaften erregerabtötend, desinfizierend, entzündungshemmend und durchblutungsfördernd.

Ist eine Ozon-Sauerstoff-Therapie gefährlich?

Nein. Es gibt keine Nebenwirkungen. Bei einer Schilddrüsenüberfunktion und einer seltenen Stoffwechselstörung (Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel) sollte man keine Ozon-Sauerstoff-Therapie durchführen.

Bei welchen Erkrankungen hilft Ozon-Sauerstoff-Therapie?

  • Durchblutungsstörungen (Gehirn, Auge, Beine, auch im Rahmen einer Blutzuckererkrankung oder einer Gefäßerkrankung)
  • Viruserkrankungen, akut (Herpes, akute Infekte) und chronisch (Lebererkrankungen, Hepatitis)
  • Auffällige Neigung zu Infektanfälligkeit
  • Chronisch-entzündliche Erkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Proctitis, Autoimmunkrankheiten, rheumatische Erkrankungen,
  • Komplementärtherapie bei Krebserkrankungen aufgrund einer generellen Immunaktivierung.
  • Infizierte, schlecht heilende Wunden wie offene Beine (Ulcus cruris), Verbrennungen, infizierte Verletzungen, Pilzbefall usw.

Welche Möglichkeiten der Ozon-Sauerstoff-Therapie gibt es?

  • Große Ozon-Eigenbluttherapie: das ist die häufigste Anwendung: es werden ca. 70 ml Blut entnommen, mit Ozon versetzt und anschließend wieder als Infusion verabreicht, sie kann bei allen oben aufgeführten Erkrankungen angewendet werden.
  • Kleine Ozon-Eigenbluttherapie: es werden ca. 10 ml Blut entnommen, mit Ozon versetzt und anschließend in den Muskel gespritzt, z. B. zur allgemeinen Immunstärkung.
  • Ozoninstillation: es wird Ozongas oberflächlich an Sehen und Muskeln injiziert, z. B. bei Sehnenentzündungen.
  • Rektale Verabreichung: es wird Ozongas in den Darm geleitet, z. B. bei Darmentzündungen.
  • Oberflächliche Ozonbegasung: es wird ein bestimmtes Hautareal dem Ozongas ausgesetzt, z. B. bei chronischen Wunden.
  • Ozonwasser: Ozongas wird in Wasser gelöst und auf die Haut oder Schleimhaut aufgetragen, z. B. bei akuten Wunden, Entzündungen oder Verbrennungen

Wie häufig muss die Ozon-Sauerstoff-Therapie angewendet werden?

Die große und die kleine Ozon-Eigenblutbehandlung werden in der Regel 10-mal verabreicht, eine Fortsetzung der Behandlung zur Stabilisierung ist manchmal sinnvoll (z.B. einmal monatlich) und orientiert sich am Beschwerdebild. Das Ozonwasser kann unbegrenzt, je nach Bedarf angewendet werden.

Welche Fragen haben Sie?

 Telefon: 0821 – 46 79 77