Herzlich willkommen in der privatärztlichen Praxis
Dres. med. Weith und Wittwer

Als schulmedizinisch ausgebildete Ärztinnen sehen wir in den fundierten diagnostischen Verfahren der Schulmedizin die Grundlage für die Diagnosestellung. Eine solide und zuverlässige Diagnostik ist die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung.

Alle unsere Behandlungsmethoden zielen darauf ab, das äußerst komplexe Immunsystem auf seinen verschiedenen Ebenen zu stärken und ihm dabei möglichst nicht zu schaden. Die Anregung der Selbstheilungskräfte ist der beste Schutz vor jeder Art von Krankheit.

Allgemeinmedizin

Die Schulmedizin, auch Allopathie genannt, ermöglicht durch gründliche Befunderhebung eine klare Diagnosestellung

Klassische Homöopathie

In der klassischen Homöopathie werden die homöopathischen Arzneimittel als Einzelgaben verabreicht. Grundlage für die Arzneimittelwahl ist ein ausführliche homöopathische Anamnese und das Einbeziehen aller verfügbaren Befunde und Untersuchungsergebnisse.

Naturheilverfahren

Neben homöopathischen (potenzierten) Arzneimitteln können naturheilkundliche Verfahren eingesetzt werden. Hierzu zählen: Phytotherapie (Therapie mit Heilpflanzen), Neuraltherapie, verschiedene Ausleitungsverfahren, Akupunktur, Darmsanierung, Kneipptherapie.

Aktuelles

USA steigen aus Tierversuchen aus

Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Pressemitteilung
12.09.2019
Ausstiegsplan aus dem Tierversuch
USA wollen bis 2035 Giftigkeits-Tierversuche beenden
Die Niederlande machen es vor, nun ziehen die USA nach: bis 2035 sollen Giftigkeitstest an Säugetieren vollständig durch verlässliche tierfreie Methoden ersetzt werden. Der Vorsitzende der US-Umweltbehörde EPA, Andrew R. Wheeler, legte jetzt eine neue Richtlinie vor, die der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche e.V. sehr begrüßt.
Bereits in den vergangenen Jahren haben die USA verstärkt an neuen und tierfreien Methoden gearbeitet. Dies soll nun strategisch ausgeweitet werden: eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Experten im Bereich innovative, tierfreie Methoden, soll innerhalb der nächsten 6 Monate einen umfassenden Plan erarbeiten, wie dieses Ziel erreicht werden kann. Ab dem 01.01.2035 sollen Giftigkeitstests an Tieren verboten und nur noch in Ausnahmefällen möglich sein.
Sowohl die bereits bestehenden als auch die neuen Methoden können „in einem kürzeren Zeitfenster mit weniger Ressourcen zu einer gleichen oder besseren biologischen Vorhersage führen als die aktuell verwendeten Tiermodelle“, so heißt es in der Richtlinie (1). Dies erfolge selbstverständlich unter Einhaltung aller nötigen Sicherheitsniveaus für Mensch und Umwelt.
Die EPA fördert die Erforschung tierfreier Methoden bei gleichzeitiger Verringerung der Finanzierung von Tierversuchen aus Steuergeldern ab 2025 um 30% bzw. kompletter Streichung ab 2035.
Bereits 2016 legten die Niederlande einen umfangreichen Plan vor, der den vollständigen Ersatz der regulatorischen Sicherheitstests für Chemikalien, Lebensmittelzusätze, Pestizide, Tier- und Humanmedizinprodukte bis 2025 vorsieht. (2)
Dass ausgerechnet die USA nun ebenfalls einen konkreten Ausstiegsplan erarbeiten, freut Dipl.-Biologin Julia Radzwill von Ärzte gegen Tierversuche: „Wenn ein Land wie die USA, aus dem so viele wissenschaftliche Innovationen stammen, einen Ausstiegsplan entwickelt, ist dies ein wichtiges Signal und misst den tierversuchsfreien Methoden endlich die Bedeutung zu, die sie – wissenschaftlich und ethisch – verdienen.“
„Obwohl Studien belegen, dass Ergebnisse aus dem Tierversuch auf Menschen nicht übertragbar und humanbasierte Methoden nicht nur verlässlich, sondern auch günstiger sind und mehr Ergebnisse in kürzerer Zeit liefern, werden in Deutschland über 99% der Fördergelder nach wie vor in das System ‚Tierversuch‘ fehlinvestiert“, erläutert Biologin Radzwill weiter.
Auch wenn 16 Jahre bis zur vollständigen Umsetzung nach Aussage des Ärztevereins ein viel zu langer Zeitraum ist, wird in den USA im Gegensatz zu Deutschland zumindest ein konkretes Datum anvisiert und in Kürze ein wissenschaftlich fundierter Umsetzungsplan vorliegen.
Ärzte gegen Tierversuche fordert von der Bundesregierung ein Umdenken, damit Deutschland die Wende von einem längst überholten System hin zu einer zukunftsorientierten und humanbasierten Forschung nicht verpasst.
Quellen und weitere Informationen
(1) A.R. Wheeler: Directive to Prioritize Efforts to Reduce Animal Testing. EPA, 10.9.2019 >>
(2) Ärzte gegen Tierversuche e.V.: Niederlande will Ausstieg aus dem Tierversuch, 31.1.2017 >>
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Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Goethestraße 6-8, 51143 Köln, Tel. 02203-9040990, Fax 02203-9040991, info@aerzte-gegen-tierversuche.de, www.aerzte-gegen-tierversuche.de
Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V. besteht seit 1979 und ist ein bundesweiter Zusammenschluss aus Ärzten, Tierärzten und Naturwissenschaftlern, die Tierversuche aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen ablehnen. Der Verein engagiert sich für eine moderne, humane Medizin und Wissenschaft ohne Tierversuche, die sich am Menschen orientiert und bei der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten sowie der Einsatz tierversuchsfreier Forschungsmethoden im Vordergrund stehen.

Tierversuche hinter verschlossenen Türen !

Pressemitteilung
Ärzte gegen Tierversuche e.V.
14.10.2019
Hinter verschlossenen Türen: Grausame Tierversuche in Hamburg aufgedeckt!
Das in Hamburg ansässige Unternehmen LPT führt massenhaft Tierversuche durch. Tierversuchsbefürworter suggerieren der Öffentlichkeit regelmäßig, dass „Versuchstiere“ im Regelfall kaum leiden müssen und mit Respekt behandelt werden. Undercover-Ermittlungen von SOKO Tierschutz und Cruelty Free International decken nun auf, wie die Realität aussieht – und bringen erschreckende Grausamkeiten ans Tageslicht.
Das LPT (Laboratory of Pharmacology and Toxicology) in Hamburg führt seit Jahrzehnten unzählige Tierversuche für Auftraggeber aus der ganzen Welt durch – hauptsächlich Giftigkeitsversuche bei verschiedensten Tierarten, darunter auch Hunde und Affen. Auch die berüchtigten Botox-Tierversuche, bei denen Mäuse qualvoll erstickt werden, finden beim LPT statt. Wie diese Versuche ablaufen und unter welchen Bedingungen die Tiere dort leben, ist streng geheim.
Der typische Tierversuch wird von Befürwortern regelmäßig als harmlose Blutentnahme oder simpler Beobachtungversuch dargestellt. Doch nun erhält die Öffentlichkeit Einblick hinter die geheimen Kulissen des LPT. Der deutsche Verein SOKO Tierschutz und die britische Organisation Cruelty Free International hatten einen Mitarbeiter eingeschleust, der verdeckte Aufnahmen machte und erschreckende Zustände dokumentierte. Beagle und Affen werden in engen, teils blutverschmierten Käfigen gehalten, ohne Beschäftigungsmaterial, sie haben kaum Kontakt zu Menschen. Die sozialen Tiere sehnen sich nach Zuneigung – trotz des Leids, das sie ertragen müssen. Einer Katze wird dreizehnmal am Tag in die Beine gestochen. Affen werden die Köpfe fixiert oder sie werden auf Sitzen festgeschnallt, die Tiere zeigen massive psychische Stressreaktionen in ihrer ausweglosen Lage. Die Tierpfleger seien teils nicht ausreichend ausgebildet und sehr grob im Umgang mit den Tieren, berichtet SOKO Tierschutz.
„Die verdeckten Ermittlungen müssen unbedingt rechtliche Konsequenzen haben“, sagt Dr. Zietek, Wissenschaftskoordinatorin bei Ärzte gegen Tierversuche. Verstöße gegen das Tierschutzgesetz wurden in den letzten Jahren vermehrt bekannt. So hatte Ärzte gegen Tierversuche Anfang des Jahres Missstände am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg aufgedeckt. Die Strafanzeige führte bei den betroffenen Forschern nicht zur Einsicht, die Vergehen wurden verteidigt und gerechtfertigt, die staatsanwaltlichen Ermittlungen schließlich eingestellt. Der Fall der Universität Erlangen, als der Ärzteverein einige Forscher wegen Ungereimtheiten bei der Registrierung der Tierversuche angezeigt hatte, wurde ebenfalls von der zuständigen Staatsanwaltschaft eingestellt. Weitere Fälle lassen sich auflisten, die teils massiven Vergehen werden in Deutschland lediglich wie Kavaliersdelikte behandelt.
Der aktuelle Skandal belegt erneut, dass der Tierschutz hierzulande mit Füßen getreten wird. Nicht ohne Grund hat die EU gegen Deutschland ein Vertragsverletzungsverfahren wegen fehlerhafter Umsetzung der EU-Tierversuchsrichtlinie in 20 Punkten eingeleitet. Dort wird u.a. fehlende Sachkunde der Mitarbeiter bemängelt, und dass Tierversuche nicht ausreichend kontrolliert werden. Auch am LPT befand sich nach Angaben der SOKO Tierschutz nur ein(!) ausgebildeter Tierpfleger, der Rest waren Schlachter, Mechaniker und ein Militärmusikant.
„Gerade im Bereich der Giftigkeitsprüfung gibt es zahlreiche moderne Testmethoden, die auf menschlichen Zellen basieren und besser für diese Untersuchungen geeignet sind als Tierversuche“, sagt Dr. Tamara Zietek. ÄgT fordert seit langem eine verstärkte Finanzierung solcher humanbasierten Methoden und kritisiert Tierversuchsbefürworter, die diese modernen, wissenschaftlich hoch relevanten Verfahren schlechtreden und damit Innovationen blockieren.

Dr. med. Evelyne Weith

„Jede Krankheit hat Ursachen. Um diese zu erkennen, was die Grundvoraussetzung für die Gesundung ist, widmen wir unseren Patienten viel Zeit.“

Dr. med. Heidrun Wittwer

„Die Kombination von Schulmedizin und Homöopathie ermöglicht die ganzheitliche Sicht des Menschen und seiner Krankheitsgeschichte. Deshalb ist sie für mich die ideale Behandlungsstrategie.“

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