Herzlich willkommen in der privatärztlichen Praxis
Dres. med. Weith und Wittwer

Als schulmedizinisch ausgebildete Ärztinnen sehen wir in den fundierten diagnostischen Verfahren der Schulmedizin die Grundlage für die Diagnosestellung. Eine solide und zuverlässige Diagnostik ist die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung.

Alle unsere Behandlungsmethoden zielen darauf ab, das äußerst komplexe Immunsystem auf seinen verschiedenen Ebenen zu stärken und ihm dabei möglichst nicht zu schaden. Die Anregung der Selbstheilungskräfte ist der beste Schutz vor jeder Art von Krankheit.

Allgemeinmedizin

Die Schulmedizin, auch Allopathie genannt, ermöglicht durch gründliche Befunderhebung eine klare Diagnosestellung

Klassische Homöopathie

In der klassischen Homöopathie werden die homöopathischen Arzneimittel als Einzelgaben verabreicht. Grundlage für die Arzneimittelwahl ist ein ausführliche homöopathische Anamnese und das Einbeziehen aller verfügbaren Befunde und Untersuchungsergebnisse.

Naturheilverfahren

Neben homöopathischen (potenzierten) Arzneimitteln können naturheilkundliche Verfahren eingesetzt werden. Hierzu zählen: Phytotherapie (Therapie mit Heilpflanzen), Neuraltherapie, verschiedene Ausleitungsverfahren, Akupunktur, Darmsanierung, Kneipptherapie.

Aktuelles

Augsburg muss tierversuchsfrei bleiben!

Pressemitteilung
Ärzte gegen Tierversuche e.V.
30. Juli 2020


„Augsburg muss tierversuchsfrei bleiben!“ –

Regelmäßige Mahnwachen gegen Tierversuchslabor-Pläne

Mit seiner Kampagne „Augsburg muss tierversuchsfrei bleiben!“ fordert der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) die Umwidmung der 35 Millionen Euro für ein Tierversuchslabor am Universitätsklinikum in eine Einrichtung für innovative tierversuchsfreie Forschung. Eine entsprechende Online-Petition läuft seit Mitte März. Jetzt veranstaltet die Arbeitsgruppe Augsburg der ÄgT regelmäßige Mahnwachen beim Uniklinikum: jeden 1. Montag im Monat frühmorgens von 5.30 – 7.30 Uhr und am 4. Sonntag von 14.30 – 16.00 Uhr. Die nächste findet Montag, 3. August statt.

Der Neubau ist für 7.800 Käfige für mindestens 23.400 Mäuse ausgelegt. Andere Tierarten außer Affen können auch gehalten und für Versuche verwendet werden. „Mit der Aktion wollen wir wie ein Mahnmal auf Missstände hinweisen, der Politik den dringenden Handlungsbedarf aufzeigen und einen Richtungswechsel erzielen“, so Dr. med. Rosmarie Lautenbacher, Ärztin aus Augsburg und Mitglied des erweiterten Vorstands von Ärzte gegen Tierversuche, „Weltweit boomt die tierversuchsfreie Forschung, Augsburg darf diese Entwicklung nicht verschlafen. Medizinische Fragestellungen von heute können nicht mit Methoden von vorgestern beantwortet werden.“

Mit seiner Kritik am Tierversuch befinden sich die Ärzte gegen Tierversuche in guter Gesellschaft. Immer mehr Wissenschaftler äußern sich entsprechend, viele innovative tierleidfreie Hightech-Methoden haben ihre Überlegenheit unter Beweis gestellt und erste Staaten wie die Niederlande und USA arbeiten an Ausstiegskonzepten aus dem Tierversuch.

In den letzten 10 Jahren wurden unzählige tierversuchsfreie Verfahren und Technologien in den Bereichen Medizin und Biowissenschaften entwickelt. Den Überblick zu behalten ist derzeit praktisch unmöglich. Ärzte gegen Tierversuche erachtet es als Armutszeugnis, dass die Bundesregierung hierzu kein aktuelles Übersichts- und Informationsportal bereitstellt und die Öffentlichkeit zu wenig erfährt. Daher hat ÄgT das selbst in die Hand genommen und nach monatelanger Arbeit soeben die „NAT-Database“ (NAT: Non-Animal Technologies) veröffentlicht, eine Datenbank für tierversuchsfreie Methoden.

„In 7 bis 8 Jahren soll das Tierversuchslabor der Uni Augsburg einsatzbereit sein. Wie weit wird dann die tierversuchsfreie Forschung sein? Eine Umwidmung des 35 Millionen teuren Neubaus in eine Institution rein zur Erforschung und Anwendung tierversuchsfreier Methoden würde Augsburg eine Spitzenstellung als zukunftsfähigen Forschungsstandort in Deutschland verschaffen. Alles andere wäre eine Riesenblamage“, schließt Dr. Lautenbacher.

Weitere Informationen

Mahnwachen:
jeden 1. Montag im Monat, 5.30 – 7.30 Uhr
jeden 4. Sonntag, 14.30 – 16.00 Uhr

Virchowstraße/Ecke Stenglinstraße, beim Uniklinikum
die nächste findet Mo., 03. August 2020 statt
Unterstützer (mit Nasen-Mund-Schutz) sind herzlich willkommen
Kontakt:
ag-augsburg@aerzte-gegen-tierversuche.de

Kampagne „Augsburg muss tierversuchsfrei bleiben!“ mit Online-Petition >>

NAT-Database:
www.nat-database.de


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Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Goethestraße 6-8, 51143 Köln, Tel. 02203-9040990, Fax 02203-9040991,
info@aerzte-gegen-tierversuche.de, www.aerzte-gegen-tierversuche.de

Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V. besteht seit 1979 und ist ein bundesweiter Zusammenschluss aus Ärzten, Tierärzten und Naturwissenschaftlern, die Tierversuche aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen ablehnen. Der Verein engagiert sich für eine moderne, humane Medizin und Wissenschaft ohne Tierversuche, die sich am Menschen orientiert und bei der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten sowie der Einsatz tierversuchsfreier Forschungsmethoden im Vordergrund stehen.

Uni Augsburg plant großes Tierversuchslabor

Seit kurzem hat Augsburg eine Universitätsklinik und damit die jüngste medizinische Fakultät Deutschlands.

Damit verbunden ist die einmalige Gelegenheit, eine innovative und moderne medizinische Forschung zu etablieren, um die Entwicklung neuer und zukunftsträchtiger Therapiemöglichkeiten voranzutreiben.

Inzwischen ist klar, dass die Uni Augsburg, die sich selber als Reformuniversität bezeichnet, hier wenig Pioniergeist zeigt: An der Wahrnehmung vieler Augsburger Bürger vorbei, plant die Universitätsklinik Augsburg Tierversuche in ungeahntem Ausmaß mit einem Kostenaufwand im zweistelligen Millionenbereich. Und das in einer Zeit, in der sich andere Länder vom althergebrachten Tierversuch abwenden, um in moderne Methoden, wie z.B. Muti-Organ-Chips, zu investieren.

Dem bundesweiten Verein „Ärzte gegen Tierversuche e.V.“ liegen über das Vorhaben der Uniklinik Augsburg zuverlässige Zahlen des Staatsministeriums vor. Mit einer Aufklärungskampagne möchte der Verein die Augsburger Bürger über die Planungen informieren und eine Umwidmung der Steuergelder in moderne wissenschaftliche Forschungsmethoden erwirken.

Pressemitteilung von „Ärzte gegen Tierversuche e.V.“

Alternativen zum Tierversuch: https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/infos/allgemeine-infos/tierversuchsfreie-forschung/110-tierversuchsfreie-forschung-im-21-jahrhundert

Darmorganoide helfen bei Coronaforschung

SARS-CoV-2 befällt humane Darmorganoide

ÄRZTE GEGEN TIERVERSUCHE E.V.·FREITAG, 15. MAI 2020·2 MINUTEN

Forscher aus den Niederlanden haben mithilfe humaner Darmorganoide nachgewiesen, dass das Virus SARS-CoV-2 Darmzellen effektiv infizieren kann. Die Mini-Därme werden aus menschlichen Stammzellen im Labor gezüchtet. Sie sind ein ideales Modell, um die Infektionsmechanismen des Virus zu untersuchen, denn im Gegensatz zu langwierigen Tierversuchen liefern solche Modelle schnelle Forschungsergebnisse, die zudem relevant für den Infektionsverlauf beim Menschen sind.

Dass das neuartige Virus SARS-CoV-2 die Lunge befällt, ist seit längerem bekannt. Humanbasierte Forschungsmodelle wie menschliche Lungenorganoide werden bereits erfolgreich genutzt, um COVID-19 und die Wirkung von Medikamenten zu untersuchen. Mittlerweile ist beobachtet worden, dass SARS-CoV-2 aber auch andere Organe schädigen kann, u.a. sind Magen-Darm-Beschwerden wie beispielswiese schwere Durchfallerkrankungen beobachtet worden. Da das Virus die meisten Tierarten nicht befällt, sind Tierversuche ineffektiv und nicht zielführend, wenn es um einen schnellen Erkenntnisgewinn geht oder um eine zuverlässige Testung von Medikamenten und Impfstoffen für die Menschheit.

Ein Forscherteam aus den Niederlanden hat aus menschlichen Zellen Darmorganoide gezüchtet und daran herausgefunden, dass die Darmzellen sich durch das Virus infizieren lassen. Die Zellen der Darmschleimhaut bilden den ACE2-Rezeptor aus, der dem Virus als Eintrittspforte in den menschlichen Körper dient. Dieser Rezeptor befindet sich auch in der menschlichen Lunge und wurde bereits in humanen Lungenorganoiden identifiziert. In den Darmorganoiden wurde nun entdeckt, dass das Virus nicht nur die Darmzellen befällt, sondern sich auch in diesen vermehren kann. Dies sind enorm wichtige Erkenntnisse, die erklären, warum ca. 1/3 der infizierten Patienten Magen-Darm-Symptome entwickeln. Bis heute ist nicht klar, ob der Stuhl infizierter Personen, der nachgewiesenermaßen SARS-CoV-2- Viren enthalten kann, eine Ansteckungsgefahr darstellt oder nicht. Deswegen sind Forschungsmodelle wie diese essentiell, um derartige Fragestellungen schnellstmöglich zu beantworten.

Es ist nicht nachvollziehbar, dass für die Coronaforschung weltweit riesige Summen an staatlichen Fördergeldern für tierversuchsbasierte Ansätze bereitgestellt werden, anstatt Methoden wie diese verstärkt zu unterstützen. Während das Finden geeigneter „Tiermodelle“ der Suche einer Nadel im Heuhaufen gleicht, können humane Organoide diverse Organe simulieren, an denen man die Infektion durch SARS-CoV-2 und den Verlauf von COVID-19 exzellent untersuchen kann.

Dr. rer. nat. Tamara Zietek

Originalpublikation:
Mart M. Lamers et al. SARS-CoV-2 productively infects human gut enterocytes. Science 2020

https://science.sciencemag.org/content/early/2020/04/30/science.abc1669

Dr. med. Evelyne Weith

„Jede Krankheit hat Ursachen. Um diese zu erkennen, was die Grundvoraussetzung für die Gesundung ist, widmen wir unseren Patienten viel Zeit.“

Dr. med. Heidrun Wittwer

„Die Kombination von Schulmedizin und Homöopathie ermöglicht die ganzheitliche Sicht des Menschen und seiner Krankheitsgeschichte. Deshalb ist sie für mich die ideale Behandlungsstrategie.“

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